Aktuelles

Januar 2012

Umbau MIMOSA Fotopapierwerk Dresden

Bis Anfang 2013 wird das historische Fotopapierwerk Dresden an der Hepkestraße zu einem innerstädtischen Wohngebiet umgebaut. Dazu investiert die Firma Pegasus Courtyard Dresden in den nächsten 2 Jahren ca. 30 Millionen Euro.

Unter Beachtung der Anforderungen des Denkmalschutzes entstehen in dem in den 1920er Jahren als Stahlbetonrahmenkonstruktion errichteten Gebäude in 5 Bauabschnitten insgesamt 151 großzügig geschnittene Wohnungen mit Balkonen und weitläufigen Dachterrassen.

Neben dem historischen Gebäude wird außerdem ein modernes 7 geschossiges Mehrfamilienhaus errichtet, für das gerade die Bewehrung der als elastisch gebettet gerechneten Stahlbeton Bodenplatte verlegt wird.

Im Innenhof hat der Baugrubenaushub für eine ca. 90,0 x 60,0 m² große Tiefgarage für fast 200 Stellplätze begonnen, die nach Fertigstellung begrünt und als Parklandschaft gestaltet wird.

Dezember 2011

Neubau Verwaltungsgebäude für die Kassenärztliche Vereinigung Saarland

Pünktlich zum Jahresende 2011 wurde der Rohbau des neuen Verwaltungsgebäudes der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes fertiggestellt.

Besonderheit des Bürogebäudes ist die zurücksetzte Fassade des Erd- und Obergeschosses im Eingangsbereich, die mit einer frei tragenden Stahlbetonkonstruktion ca. 30 m als Vierendeel-Träger überspannt wird.  

Zur Beschleunigung des Baufortschritts und zur Kostenoptimierung wurde das Bürogebäude in großen Teilen mit Halbfertigteilen für die Flachdecken sowie als unbewehrte Betonkonstruktion mit Vollfertigteilen für die tragende Außenfassade errichtet.

Oktober 2007

Lingnerschloss Dresden: Richtfest am Ostflügel

Nach der abgeschlossenen Sanierung des Ostturmes wurde am 09.10.2007 nach nur einjähriger Bauzeit auch Richtfest am Ostflügel gefeiert.

In Anwesenheit von Herrn Dr. Peter Lenk, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Lingnerschloss e.V., und Vertretern der Stadtverwaltung Dresden konnte die Richtkrone auf die neue Dachkonstruktion des Ostflügels aufgesetzt werden.

Schon bis Ende 2008 soll hier das „Schönste Cafe Dresdens“ mit wundervollem Ausblick über das Elbtal entstehen.

September 2007

AIS Dresden: Betonkernaktivierung in Geschossdecken - Kombination von Lastabtragung in Flachdecken mit wirtschaftlichem Heizen und Kühlen von Büro- und Gewerbeflächen

Bei der Errichtung des neuen Bürogebäudes der Dresdner Technologie-Entwicklungsfirma für Automatisierungs- und Informationstechnik AIS wurden auf einer Fläche von ca. 1500 m² Stahlbeton-Geschossdecken mit Betonkernaktivierung eingebaut.

Die Montage der Wasser führenden Rohre erfolgte schon auf werkseitig vorgefertigten Matten-Modulen, die zusammen mit der bauseitigen Bewehrung in die Betondecke eingebracht wurden. Durch den Einbau spezieller Abstandhalter auf den verwendeten Filigrandecken konnte trotzdem die Lastabtragung für eine minimierte Deckenstärke von H=18cm gewährleistet werden.

Durch die Nutzung der Betonkernaktivierung kann der gesamte Kühl- und Heizbedarf dieses Gebäudes abgedeckt werden, so dass weder Heizkörper unter den Fenstern noch abgehängte Decken für Lüftungskanäle benötigt werden.

Das Kühlen und Wärmen ist also mit demselben Rohrverteilungssystem möglich und völlig unsichtbar in die Gebäudedecke integriert, die gleichzeitig der Abtragung der Geschosslasten dient.

Bei diesem innovativen System zur Raumklimatisierung wird die Fähigkeit der Betondecken genutzt, thermische Energie zu speichern und damit Räume zu kühlen oder zu heizen.
Die aktivierten Decken nehmen während der Nutzungszeit die durch Menschen, technische Anlagen oder Sonne entstehende Wärme auf und kühlen so den Raum. Während der Ruhezeiten, z.B. nachts, geben sie dann die aufgenommene Wärme wieder ab.

Besonders vorteilhaft bei der Betonkernaktivierung ist der Kühlungseffekt im Sommer, da auf den Einbau einer energieintensiven Klimaanlage verzichtet werden kann.

August 2007

Innenstadt Pirna: Sicherung der historischen Stadtmauer für eine Innenhofbebauung

Im Rahmen der Sanierung eines der ältesten denkmalgeschützten Gebäude in der Pirnaer Innenstadt wird die ehemalige Stadtmauer, die gleichzeitig als Begrenzungsmauer des Innenhofes fungiert, denkmalgerecht saniert und in die neu geplante Hofbebauung einbezogen.

Besondere Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Vorgaben des Denkmalschutzes war die Sicherung der ca. 8,0 m hohen Bruchsteinmauer im Bauzustand unter Beibehaltung der Baufreiheit für die neue Innenhofbebauung.

Außerdem wurde bei der Freilegung der historischen Konstruktionen festgestellt, dass sich die Bestandsmauern des Innenhofes teilweise auf dem Gebiet ehemaliger Teichablagerungen befanden, so dass für den Einbau einer Flächengründung mittels einer steifen Stahlbetonbodenplatte auch noch die Unterfangung der Stadtmauer erforderlich wurde.